Newsticker

BFH

Bundesfinanzhof, Pressemitteilung Nr. 39 vom 18. Juli 2018 | Beim Abzugsverbot für betrieblich veranlasste Schuldzinsen ist die Bemessungsgrundlage auf den periodenübergreifenden Entnahmenüberschuss zu begrenzen. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 14. März 2018 X R 17/16 entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung zu § 4 Abs. 4a des Einkommensteuergesetzes (EStG) entschieden.

18.07.2018

Deutscher Bundestag, Heute im Bundestag (hib) vom 17.07.2018 (hib 524/2018)

17.07.2018

Bund der Steuerzahler Deutschland e.V., Pressemitteilung vom vom 17.07.2018 – Am Mittwoch, 18. Juli, ist der Steuerzahlergedenktag 2018 / Noch nie war die Einkommensbelastung in Deutschland höher / Unser 3-Punkte-Plan

17.07.2018
Veröffentlichungen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit seinem Urteil vom 12.07.2018 die heftig umstrittene und von den unterinstanzlichen Gerichten unterschiedlich beantwortete Frage hinsichtlich der Vererblichkeit des sogenannten „Digitalen Erbes“ höchstrichterlich entschieden. Der BGH korrigierte damit ein Urteil des Kammergerichts Berlin aus dem letzten Jahr.

13.07.2018

Gegenstand dieser Umsatzsteuer-Meldung ist die am 05.07.2018 veröffentlichte Entscheidung des EuGH in der Rechtssache Marle Participations. Dabei musste der EuGH darüber entscheiden, ob die (bloße) Vermietung eines Gebäudes durch eine Holdinggesellschaft an ihre Tochtergesellschaft einen Eingriff in deren Verwaltung darstellt und die Holdinggesellschaft damit letztlich auch zum Vorsteuerabzug aus Aufwendungen im Zusammenhang mit deren Erwerb berechtigt. Augenscheinlich müssen Holdinggesellschaften nicht nur in Deutschland um ihr Recht auf Vorsteuerabzug kämpfen, sondern auch in Frankreich und anderen Ländern.

11.07.2018
BFH

Bundesfinanzhof, Pressemitteilung Nr. 38 vom 11. Juli 2018 | Wer die degressive Gebäude-AfA in Anspruch genommen hat, kann nicht nachträglich zur AfA nach der tatsächlichen Nutzungsdauer übergehen. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 29. Mai 2018 IX R 33/16 zu § 7 Abs. 5 des Einkommensteuergesetzes (EStG) entschieden.

11.07.2018
BFH

Bundesfinanzhof, Pressemitteilung Nr. 37 vom 11. Juli 2018 | Kosten bei der Auflegung eines geschlossenen Fonds mit gewerblichen Einkünften können grundsätzlich sofort als Betriebsausgaben abgezogen werden. Wie der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 26. April 2018 IV R 33/15 allerdings zugleich entschieden hat, stehen dabei anfallende Verluste im Fall des § 15b Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) nur zur Verrechnung mit künftigen Gewinnen aus dem Fonds zur Verfügung. Damit hat der BFH seine bisherige Rechtsprechung, die insoweit von Anschaffungskosten ausging, als durch die Einführung des § 15b EStG im Jahr 2005 überholt angesehen.

11.07.2018
FG

Mit Urteil vom 24. Mai 2018 (Az. 11 K 3448/15 H (L)) hat das Finanzgericht Düsseldorf entschieden, dass eine pauschale Lohnversteuerung von Zuschüssen des Arbeitgebers zu Fahrtkosten und Aufwendungen des Arbeitnehmers für die Internetnutzung nur zulässig ist, wenn diese Leistungen zusätzlich zum ursprünglich vereinbarten Bruttolohn erbracht werden.

11.07.2018

Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V., Pressemitteilung vom 5. Juli 2018 | Zur Abstimmung im Bundesrat am 6. Juli 2018 zum „Bürokratieabbau im Steuerrecht“, zur „Sicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland – Schritte zu einer modernen wettbewerbsfähigen Unternehmensbesteuerung“ und zur „Steuerlichen Entlastung der deutschen Wirtschaft“ äußert sich ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke.

10.07.2018

Mit der Reform des Investmentsteuergesetzes zum 01.01.2018 fingierte der Gesetzgeber für alle Fondsanteile eine fiktive Veräußerung zum 31.12.2017. Die dabei entstandenen Gewinne sind einmalig zu deklarieren. In diesem Beitrag werden die sich daraus ergebenden Erklärungspflichten dargestellt.

06.07.2018