Rechnungslegung / IT-Audit

Veröffentlichungen

Am 01.09.2017 hat der DRSC (Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee e.V.) den Entwurf des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 33 „Währungsumrechnung im Konzernabschluss” (E-DRS 33) veröffentlicht. Dieser Standard ist künftig von allen Mutterunternehmen anzuwenden, die zur Aufstellung eines handelsrechtlichen Konzernabschlusses gemäß §§ 290 ff. HGB oder eines Konzernabschlusses gemäß §§ 11 ff. PublG verpflichtet sind oder dies freiwillig tun. Für Mutterunternehmen, die einen Konzernabschluss nach internationalen Rechnungsstandards aufstellen, gilt dieser Standard hingegen nicht.

26.10.2017
Veröffentlichungen

Mit Inkrafttreten des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) haben sich wesentliche Neuerungen auch hinsichtlich der Offenlegung ergeben, die für nach dem 01.01.2016 beginnende Geschäftsjahre zu beachten sind.

20.10.2017
Veröffentlichungen

Bislang galt es als steuerlich ungeklärt, ob die unentgeltliche Übertragung eines Gewerbebetriebs unter Vorbehalt des Nießbrauchs steuerneutral gestaltet werden kann.

16.10.2017
Veröffentlichungen

Am 17.01.2017 hat der Hauptfachausschuss des IDW („HFA“) den Entwurf einer Neufassung des Rechnungslegungsstandards 7 verabschiedet (IDW ERS HFA 7 n. F.). Die wesentliche Änderung betrifft die Behandlung des Ausscheidens eines Gesellschafters aus einer Personenhandelsgesellschaft gegen eine (von der Gesellschaft zu erbringende) Abfindung, deren Höhe den Kapitalanteil des ausscheidenden Gesellschafters übersteigt.

03.08.2017
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Das „Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen“ hat die Bundesregierung dazu genutzt, die Wertgrenzen (jeweils Nettobeträge) des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) anzuheben.

10.07.2017
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Auch die Wirtschaftsprüfung bleibt nicht von den Umwälzungen der digitalen Transformation verschont und steht vor großen disruptiven Herausforderungen. Doch was bedeutet das für den Berufsstand der Wirtschaftsprüfer? Was sind die maßgeblichen Herausforderungen, denen sich ein Wirtschaftsprüfer 2.0 im digitalen Ökosystem gegenübersieht? Mehr zu diesem Thema erfahren Sie im aktuellen Thesenpapier, welches das Berufsbild eines Wirtschaftsprüfers 2.0 anhand von zahlreichen Beispielen illustriert.

07.04.2017
Veröffentlichungen

In einem früheren PSP-Artikel ist dargestellt, dass sich der aus der zwingenden Anwendung des regelmäßig höheren, durchschnittlichen 10-Jahres-Marktzinssatzes im Vergleich zum niedrigeren 7-Jahres-Marktzinssatz voraussichtlich ergebende Entlastungsbetrag („Bewertungsgewinn“) bei Altersversorgungsverpflichtungen gemäß § 253 Abs. 6 HGB nicht ausgeschüttet werden darf, sofern die frei verfügbaren Rücklagen nicht mindestens dem Bewertungsgewinn entsprechen. Diese neue Ausschüttungssperre ist nicht durch eine korrespondierende Gewinnabführungssperre vom Gesetzgeber synchronisiert worden; § 301 AktG ist mithin unverändert geblieben. Zur wirksamen Durchführung eines Gewinnabführungsvertrags und damit zur steuerlichen Anerkennung einer Organschaft ist die Abführung der nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrten Beträge an den Organträger geboten.

15.02.2017
Veröffentlichungen

Nach der Neufassung des § 277 Abs. 1 HGB infolge des BilRUG sind als Umsatzerlöse „die Erlöse aus dem Verkauf und der Vermietung oder Verpachtung von Produkten sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen der Kapitalgesellschaft nach Abzug von Erlösschmälerungen und der Umsatzsteuer sowie sonstiger direkt mit dem Umsatz verbundener Steuern“ auszuweisen. Durch das BilRUG entfällt nun der Begriff der „gewöhnlichen Geschäftstätigkeit“ und damit auch die Begrenzung der Umsatzerlöse auf solche, die einer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bzw. dem typischen Leistungsangebot eines Unternehmens zuzuordnen sind. Dies dürfte regelmäßig zu einer Ausweitung der Umsatzerlöse mit korrespondierendem Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge führen.

27.01.2017
Veröffentlichungen

Durch das im Bundesgesetzblatt am 16. März 2016 veröffentlichte Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften ergibt sich für Abschlussstichtage nach dem 31. Dezember 2015 eine Neuregelung betreffend die Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungverpflichtungen. Konkret gibt § 253 Abs. 2 HGB n. F. vor, dass Pensionsrückstellungen künftig mit dem von der Bundesbank bekannt gegebenen 10-Jahres-Durchschnittszinssatz zu bewerten sind statt wie bisher mit dem von der Bundesbank bekannt gegebenen 7-Jahres-Durchschnittszinssatz. Dies führt regelmäßig zu einem entsprechend niedrigeren anzusetzenden Wert der Pensionsrückstellungen und damit zu einem Entlastungseffekt für den Bilanzierenden, woraus – unter Berücksichtigung der bisher zu bilanzierenden Verpflichtung – ein sogenannter Abstockungsbetrag resultiert.

19.01.2017
Informationsquellen

Checkliste zur Umstellung der Rechnungslegung
auf das BilRUG und zur Erstanwendung 2016

22.04.2016