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Zunehmende Transparenz- und Dokumentationspflichten sowie die sich aus den GoBD ergebenden Anforderungen stellen die Unternehmen vor zahlreiche Herausforderungen. In diesem Zusammenhang wird gerade der Etablierung sogenannter Tax Compliance Management-Systeme (Tax CMS) eine zentrale Rolle beigemessen. Denn insbesondere das Vorhandensein eines innerbetrieblichen Kontrollsystems für Steuern kann ein Indiz darstellen, welches den Vorwurf der Steuerhinterziehung entkräftet und damit zugunsten des Steuerpflichtigen wirkt.

Doch was bedeuten die rechtlichen Vorgaben und Rahmenbedingungen konkret und wie lässt sich ein Tax CMS wirksam in die Praxis umsetzen?

Hilfestellung und Klarheit bringt der umfassende Leitfaden für Tax Compliance Management-Systeme in der praktischen Umsetzung. Der Tax CMS-Leitfaden illustriert auf anschauliche und strukturierte Art und Weise die Vorgehensweise bei der Konzeption, Etablierung und Dokumentation eines Tax CMS in der Steuerpraxis und bietet zahlreiche Hilfestellungen für die Umsetzung.

14.09.2017
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Dem Urteil des 1. Senats des BGH vom 9. Mai 2017 – 1 StR 265/16 – lagen Bestechungsvorwürfe im Zusammenhang mit einem Rüstungsgeschäft mit Griechenland zugrunde. Bemerkenswert ist, dass der BGH zur Bemessung der Höhe der Geldbuße vorgibt, auch Erkenntnisse zu den betriebsinternen Kontrollsystemen einfließen zu lassen. So ist stets ins Kalkül zu ziehen, ob das Unternehmen ein effizientes CMS installiert hat, das auf die Vermeidung von Rechtsverstößen ausgelegt ist oder ob es in der Folge eines Verfahrens entsprechende Compliance-Regelungen optimiert und ihre betriebsinternen Abläufe so gestaltet hat, dass vergleichbare Normverletzungen zukünftig jedenfalls deutlich erschwert werden.

31.08.2017
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Paukenschlag oder doch alter Wein in neuen Schläuchen? Die Meinungen über die Auswirkungen der GoBD reichen von Gelassenheit bis hin zu Aktionismus und Aufschrei. Gemeint ist das BMF-Schreiben vom 14.11.2014, mit welchem das Bundesministerium der Finanzen die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) veröffentlicht hat. Zur Umsetzung der GoBD in die Unternehmenspraxis wurde unter der Federführung von PSP-Partner Stefan Groß ein GoBD-Leitfaden entwickelt, der ausführlich die Änderungen für die Praxis darstellt und auf knapp 200 Seiten zahlreiche Hilfestellungen und Umsetzungsempfehlungen gibt, wie sich diese sinnvoll innerhalb der Unternehmens-IT abbilden lassen.

12.05.2017
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Nachdem das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen kurz vor dem Jahreswechsel 2016/2017 noch die „Absolution“ von Bundestag und Bundesrat erhielt, hat nun das Bundesministerium der Finanzen (BMF) einen Referentenentwurf für eine Verordnung zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme im Geschäftsverkehr (Kassensicherungsverordnung – KassenSichV) vorgelegt. Darin konkretisiert das BMF insbesondere welche elektronischen Aufzeichnungssysteme von der Regelung des § 146a der Abgabenordnung (AO) erfasst werden, wann und in welcher Form eine Protokollierung der digitalen Grundaufzeichnungen zu erfolgen hat, wie diese digitalen Grundaufzeichnungen zu speichern sind sowie welche Anforderungen an eine einheitliche digitale Schnittstelle und an die technische Sicherheitseinrichtung bestehen. In diesem Fachbeitrag sollen die wesentlichen Inhalte der Kassensicherungsverordnung kurz dargestellt und einer ersten kritischen Würdigung unterzogen werden.

21.04.2017
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Aktuell laufen viele Unternehmen, die über ausländische Cloud Services oder ähnliche Dienste Software zur Nutzung überlassen bekommen, meist unbewusst Gefahr, ihre steuerlichen Pflichten nicht im vollen Umfang zu erfüllen. Ursache ist eine spezifische Regelung zum Einbehalt von Quellensteuer, die im Zeitalter der zunehmenden Virtualisierung elektronischer Dienstleistungen weder zeitgemäß noch wirklich administrierbar erscheint. So ist es kaum verwunderlich, dass diese Thematik inzwischen auch das Bundesministerium der Finanzen (BMF) auf den Plan gerufen hat, welches nach den uns vorliegenden Informationen derzeit ein Verwaltungsschreiben erarbeitet, das die steuerliche Gemengelage wieder ins Lot bringen soll.

28.02.2017
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Das Bayerisches Landesamt für Steuern nimmt in seiner Verfügung vom 20. Januar 2017 Stellung zur Verlagerung der elektronischen Buchführung und von elektronischen Aufzeichnungen ins Ausland, insbesondere bezüglich der Frage, von welcher ausländischen Behörde oder Stelle gemäß § 146 Abs. 2a Satz 3 Nr. 1 AO die Zustimmung beigebracht werden soll.

09.02.2017
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Das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen hat kurz vor dem Jahreswechsel die „Absolution“ von Bundestag und Bundesrat erhalten. Hiernach soll der Steuerpflichtige zukünftig verpflichtet sein, digitale Grundaufzeichnungen nach vordefinierten technischen Vorgaben zu machen und auf einem Speichermedium unveränderbar zu sichern. Dieser Beitrag stellt die Neuregelung im Detail vor und soll aufzeigen, welche Änderungen sich nicht nur für bargeldintensive Branchen ergeben werden, welches Instrumentarium der Finanzverwaltung künftig zur Verfügung steht und welche Übergangsfristen gelten.

22.12.2016
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Die digitale Transformation wird alles verändern, auch das Berufsbild des Steuerberaters. Gerade die Verbindung zwischen Steuern und Informationstechnologie – als prominentes Beispiel seien die GoBD genannt – eröffnet eine Reihe neuer Beratungsfelder, die es dem Tax Engineer ermöglichen, hochqualifizierte Beratungsprodukte zu etablieren. Zugleich transformiert sich damit das Berufsbild des Steuerberaters in die digitale Welt, was nicht zuletzt die Attraktivität für Berufseinsteiger deutlich erhöhen dürfte. Der Tax Engineer arbeitet an der Schnittstelle zwischen Steuern und Informationstechnologie, versteht die digitalen Geschäftsmodelle, spricht die Sprache der IT, transformiert bestehende steuerliche Regelungen in die digitale Welt und wirkt mit an der Fortentwicklung des Steuerrechts. Dieser Fachbeitrag beleuchtet dazu fünf Thesen aus der Arbeitspraxis einer interdisziplinären Kanzlei.

24.11.2016
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Der Arbeitskreis Steuern des DSAG e.V. widmet sich in enger Zusammenarbeit mit den Entwicklungsabteilungen der SAP der Erarbeitung von Lösungen zur Umsetzung der gesetzlichen Vorschriften zum Datenzugriff. Die DSAG-Empfehlungen wurden nun in der vierten Auflage veröffentlicht und basieren auf Analysen von Experten aus Mitgliedsfirmen der Bereiche IT, Steuern, Finanzen und Revision verschiedener Unternehmen. Ziel der Dokumentation ist es, Ratschläge von Mitgliedern für Mitglieder anzubieten, wie die Herausforderungen des digitalen Datenzugriffs praxisgerecht gemeistert werden können. Die Ausführungen sollen den Lesern eine Überprüfung der betrieblichen Umsetzung in SAP- und in ggf. vor- und/oder nachgelagerte DV-Systeme ermöglichen.

04.11.2016
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Bundessteuerberaterkammer vom 13. Oktober 2016.

13.10.2016